Skatecamp in Oehna 2013

Freitag:

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Es war wieder einmal an der Zeit – lange geplant ging es am Freitag, den 26.7.2013, arg zeitig aus den Federn. 6:45Uhr war Treff bei Olaf. 17 Kinder und Jugendliche sowie fünf Betreuer, standen pünktlich auf der Matte, um das Gepäck auf den Fahrzeugen zu verstauen. Viele müde Gesichter – bei herrlichem Sonnenschein. Der Wettergott hatte an diesem Wochenende noch viel Heißes parat.

Ca. 7:30 ging es dann endlich auf die Fahrt zum Camp und gegen 11:00Uhr kamen auch alle gesund und munter an – Klimaanlagen sei Dank. Da gab es wohl schon andere Zeiten mit reichlich Frust.

Schon ging es an die Einteilung der Zimmer und nach kurzem Rangordnungs-Hack waren auch alle fein untergebracht. Haustiere waren auch erlaubt und diese gab es hier und da direkt von der Camp Leitung gratis dazu: Ohrenzwicker, Hummeln, Spinnen, Schnecken – aber mit denen konnte man sich arrangieren, sofern man nicht im Bungalow schläft. Die allseits beliebte Mücke durfte auch zu keiner Zeit fehlen, sie war stets ein treuer Begleiter.

Kurz nach dem Auspacken gab es gleich einmal den ersten Ausritt auf 8 Rollen. Eingewöhnung auf einem der Rundkurse, welche in der Region bestens ausgeschildert sind. Das heiße Wetter zollte nach nur 5km den ersten Tribut an einige der Kids, sodass diese kehrt machten, um sich in dem an das Camp anschließende Freibad zu erfrischen. Einige andere fuhren zumindest noch bis zum nächsten Ort, um hier eine Erfrischung „einzunehmen“. Nach dieser Tour stand am Ende eine Wegstrecke von 21km. Reicht aber auch bei 33°C.

Ein Grillerchen mit Wurst und Hähnchen schmeckte am Abend offensichtlich auch. Es blieb kaum etwas übrig.

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Am äußerst fortgeschritten Abend gab es in der Planung mit der Feuerwehr ein seltsames „Feuer-Lösch-Spiel“. Leider war das Spiel sehr „langatmig“ und stellte uns auf eine harte Geduldsprobe. (Die Mücken auch). Durch das zeitige Aufstehen, den heißen Tag, das kleine Skaten und das viele Baden, gingen unseren kleinen Teilnehmern doch schon recht zeitig die Augen zu. Viele erlebten das Ende des „Spiels“ daher nur im Schlaf :-). Gewonnen wurde das Spiel auch nicht – aber das lag nicht an unseren sehr guten Raterinnen und auch nicht am Verteidigungsteam!

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Samstag:

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Die Nacht war geplant kurz. 7:00Uhr war Samstag früh das Wecken. Selten habe ich so viele müde und zumeist ruhige Kids erlebt. Eine Wohltat für die Ohren am Morgen :-).

An diesem Tag folgte die Trennung in zwei unterschiedliche Touren. Eine Gruppe hatte einen Gesamtweg von ca. 22km vor sich, die andere einen kompletten Kurs mit 43km. Wider Erwarten zeigte „meine“ kleine Gruppe keine Ausfallerscheinungen. Dafür hatten einige ihre Skates das vermutlich erste Mal solange an, dass es zu kleineren Blasen und wunden Stellen kam. Aber die Zähne wurden zusammengebissen. Toll!

Man traf sich zum Mittag mit der anderen Gruppe an einem Punkt (Gaststätte in Fröhden) und fuhr am Nachmittag gemeinsam wieder ins Camp. Da die Temperaturen nicht mehr zuließen, als Baden zu gehen, nahm man dies gern in Anspruch. Am Abend dann etwas mehr Frieden. Etwas Baden und dann zusammen mit der Feuerwehr – Disco. Marius hatte eigens seine Monster Anlage dabei, welche auch ordentlich Krach macht. Und nach Meinung einiger, eher „moderne, frische“ Sachen aufzulegen, zeigte sich mal wieder, dass die Tanzfläche nur voll wird, wenn Fox gespielt wird.

Peter, Lydia, Clemens, Julia und Daniel ließen es sich nicht nehmen, die Skates um 23:30Uhr nochmal anzuziehen. Bewaffnet mit Stirn-und Taschenlampen ging es in eine lauwarme Nacht hinaus. Es fuhr sich um die Zeit wirklich sehr gut, zumal am fernen Himmel noch Blitze zuckten, während über uns der Mond noch (oder wieder) schien. 0:30Uhr war dann auch dieser nächtliche Achtrollenausritt vorüber – 14km waren es hier ca.

Sonntag:

7:15Uhr – Tag der Rückkehr. Aber zuvor noch einmal mit „freiwilligen“ eine 21km Tour zum Abschluss. Während dessen war die Feuerwehr bereits im Freibad mit dem Kollegen „Neptun“ zugange. Wer dieses „Event“ mitmachen wollte, hatte hier Gelegenheit und unsere KämpferInnen mit den kaputten Füßen durften auch einfach nur so das Freibad zum Abschluss genießen.

Neptun ist wohl auch nicht mehr, was er mal war –jedenfalls musste niemand in Panik flüchten. 🙂

Die Sachen wurden gepackt, das Mittagessen mit lecker Nudeln stand bereit, so konnte es langsam in den Nachmittag gehen. Um 15:00Uhr etwa ging es auf die Heimreise. Erneut viele müde Gesichter, welche in den Bussen dann sicher auch gleich auf ihre Kosten kamen und Mittagsschlaf hielten.

Ja, so ein Camp ist schön, schön anstrengend, mit vielen Aktionen gespickt und ermüdend. Gut, dass Ferien sind und das nächste Training noch etwas entfernt ist, um die ein oder andere Wunde zu lecken.

Dank an Olaf für seine unermüdliche Organisation, damit auch dieses, sehr schöne gemeinsame Event, lange in den Köpfen bleibt. Und ein dickes DANKE an unsere Betreuerinnen auf dem Rad – ohne euch hätte es nicht geklappt! (dk)


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200m Rundbahn – Eröffnung am 13.7.2013 in Bärwalde

Eine kleine Abordnung unseres Teams traf sich auf Einladung der Sportfreunde aus Bärwalde am Samstag (13.7.13) auf dem Parkplatz Boxberg, um einige Runde auf der neuen Bahn zu Kreisen. Und – es macht echt Spaß! Eine schöne glatte, 6m breite Bahn. Es lässt sich prima darauf trainieren, gerade Techniktraining sollte man hier erwähnen. Für die Ausdauer steht der Rundweg mit 21km mit direkter Anbindung an das Rodell zur Verfügung.

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EM-Skate-Team auch vertreten in Polen

Am Sonntag, dem 30.06.2013,  hieß es mal nicht Ausschlafen, sondern da klingelte bei einigen der Wecker schon um 6.00 Uhr.

Teile des EM-Skate-Teams, trafen sich um ca. 7.45 Uhr am Euronics. Von da aus ging es mit insgesamt 13 Mitgliedern nach Osiecznica in Polen zum 6. Skate-Marathon des Niederschlesischen Waldes.

Als wir viel zu zeitig gegen 9.00 Uhr ankamen, war alles noch sehr überschaubar, doch es füllte sich Stunde für Stunde.Da der erste Start  (42km-Distanz) erst um 11.00 Uhr war, konnte man sich noch seelisch und moralisch darauf vorbereiten. Aber es startete ja nicht nur der Marathon, sondern für die Fortgeschrittenen gab es die 16km-Distanz, und für die Jüngsten gab es sogar noch eine 2km-Strecke.

Als der Startschuss für die 42km-Distanz fiel, dauerte es auch nicht mehr lange bis die 16km  starteten und auch 5min später die 2km danach.

Bei den 2km sind angetreten: Leonie Wagner (12), Paul-Eric Hoffmann (11), und die Jüngste von allen, Charleene Schwerdtner(6). Sie kamen alle mit Top-Zeiten ins Ziel, und belegten alle einen Platz auf dem Treppchen. Sogar fast ohne Stürze, aber auch der kleine Sturz tat nicht viel zur Sache „hinfallen-kurz schockiert – weiter geht’s“!

Als die „Kleinen“ gerade dabei waren sich zu entspannen, kam auch schon der Erste von den 16km ins Ziel.Clemens Kohl (14) kam leider im Zielsprint nicht gegen die Anderen an, und wurde somit „nur“ 7ter mit einer Zeit von 30:08,07 min. Der nächste, der mit einer Zeit von 35:12,03 min ins Ziel kam, war Ronald Franzke (noch 35 zu diesem Zeitpunkt) und 3 min später folgte ihm Lydia Neumann(13) mit 38:57,94.
Nach 38:58,54 min kam auch schon Krystian Kościański (13) keine ganze Sekunde danach ins Ziel.

In der Gruppe von Lydia und Krystian gab es in der Hintermannschaft einen Sturz kurz vor Ziel. Daniel konnte hier nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Leicht lädiert ging es weiter und er kam noch mit 39:21,31 Minuten ins Ziel. Eine Minute darauf kam Marius Neumann (17) mit 40:44,31 ins Ziel. Ramón(13) mit 51:35,02 und Daniela Weise mit 51:16,14 folgten mit ordentlichen Ergebnissen.

Nach einer Zeit von (1:42:05,18) kam auch Olaf Neumann von der Marathon-Distanz und wenige Sekunden später nach ihm, kam Peter Kretzschmar (1:42:27,62)  ins Ziel. Jeder bekam eine Medaille und eine Urkunde überreicht und damit fuhren wir zufrieden nach Hause. (LN)

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  • EM-Skate Team Görlitz

    Eine Abteilung des Europamarathon Görlitz/Zgorzelec e.V.
    Breitensport Inlineskating für große und kleine Mitglieder. Freizeit, Fitness und Speedskating.

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